Tagesgeldvergleich

0 33

Tagesgeldvergleich

Wer sein überschüssiges Geld kurzzeitig zwischenparken möchte, der legt sich ein Tagesgeldkonto an. Dieses muss nicht zwangsläufig bei der Hausbank bestehen, falls ein anderes Institut bessere Konditionen bietet. Durch einen Tagesgeldvergleich erfährt der Kunde binnen weniger Sekunden, wo es derzeit das optimale Angebot zu finden gibt.

Was gibt es beim Tagesgeldkonto zu beachten?

  • In der Regel sind alle Tagesgeldkonto kostenlos. Zumindest in Verbindung mit einem Girokonto bei derselben Bank. Wer beide voneinander getrennt führt, der muss eventuell auch eine Gebühr für sein Tagesgeldkonto zahlen.
  • Umbuchungen sind nur auf das hinterlegte Girokonto möglich. Hierfür lassen sich mehrere Konten angeben. Der zuständige Berater kann diese schnell anpassen. Direkte Überweisungen vom Tagesgeldkonto sind in der Regel untersagt (aus Sicherheitsgründen).
  • Bei Umbuchungen gilt das im Vertrag festgelegte Limit. Es kann täglich oder monatlich angewandt werden. Möchte der Kunde die Maximalsumme überschreiten, muss er anrufen oder ggf. persönlich in der Bank/Sparkasse vorbei schauen.
  • Transaktionen zum Tagesgeldkonto und wieder zurück, sollten kostenfrei sein. Es kann jedoch vorkommen, dass die PIN ein paar Cent kostet.
  • Bei der Verzinsung gibt es momentan keinen wirklich lukrativen Spielraum. Fast alle Tagesgeldkonten besitzen nur minimalste Zinsen, wenn überhaupt.

Warum den Tagesgeldvergleich machen?

Egal ob der Kunde schon ein solches Konto besitzt oder zum ersten Mal eröffnen möchte, es gibt verschiedene Gründe für den Tagesgeldvergleich:

  • Es soll ein kostenfreies Tagesgeldkonto sein.
  • Die aktuelle Verzinsung ist zu schlecht.
  • Als Erweiterung zum Girokonto, um überschüssiges Vermögen zwischenzulagern.
  • Ein gemeinsames Sparkonto, welches von beiden Partnern angefüttert wird.
  • Ein finanzieller Puffer für Reparaturen und Anschaffungen.

Solange das Tagesgeldkonto keine extra Kosten verursacht, ist sein Besitz immer sinnvoll. Denn neben den regulären Ausgaben, gibt es immer mal wieder extra Ausgaben zu finanzieren. Und sei es nur der nächste Sommerurlaub, für den man das Jahr über etwas Geld zur Seite legen möchte.

Tagesgeldkonto mit Aktion

Eben weil momentan Tagesgeldkonten so gut wie gar keine Verzinsung garantieren, gibt es verschiedene Aktionen. Auf diese Weise möchte man Kunden zum Wechsel anregen.

Bei einer solchen Tagesgeld-Aktion gewährt die Bank oder Sparkasse eine Art Bonus. Entweder in Form von etwas Bargeld oder durch höhere Zinsen für eine relativ kurze Zeit.

Auch hier hilft der Tagesgeldvergleich die bestmöglichen Konditionen zu finden. Eine solche Aktion kann auch den besagten Bonus samt extra Verzinsung kombinieren. Bspw. 20€ Startguthaben, plus ein halbes Jahr 1,00% Zinsen.

Auch hier sollte man ganz aufmerksam die Bedingungen durchlesen. Wo genau eröffnet der Kunde sein Konto? Bis zu welcher Summe und wo ist seine Einlage gesichert? Wie sieht es mit den Zinsen nach der Garantiezeit aus?

Extra-Tipp: Bestandskunden erhalten bessere Konditionen

Wer einen Tagesgeldvergleich nutzt, kann diesen bei seiner Hausbank verwenden. Gibt es anderswo bessere Konditionen, lassen sie sich als Druckmittel benutzen. Banken möchten ungern einen treuen Stammkunden verlieren. Durch nettes Nachfragen und das Zeigen des Vergleichsangebots, spricht man eventuell noch einmal darüber.

Hier kommt es auf den Kundenberater an und wie viel Spielraum diesem gewährt wird. Es lohnt sich mit jemandem zu sprechen, welcher eine höhere Position im Institut besitzt.

Ein Tagesgeld mit guten Zinsen?

Aktuell lohnt sich ein Tagesgeldkonto nicht als Anlage, weil die Zinsen gen null gefahren wurden. Was sich erst mittelfristig wieder ändern dürfte. Aber allein die optische Trennung durch zwei Konten, erleichtert uns die Verwaltung des Guthabens. Vom Tagesgeld aus, lassen sich dann weitere Teile der Anlagestrategie planen. Manche nutzen ihr Tagesgeld aber auch nur dafür, um es für zusätzliche Anschaffungen bereitzuhalten.

Eignet sich ein Tagesgeld als Geschäftskonto?

Der Gedanke liegt nahe, sein Guthaben direkt verzinsen zu lassen. Selbstständige mit gutem Einkommen könnten sich damit etwas Aufwand ersparen und stets Zinsen sammeln. Eine clevere Idee, nur ist diese bei vielen Banken nicht gern gesehen. Dafür gibt es Geschäftskonten und diese werden ganz anders abgerechnet. Unternehmen zahlen meist mehr Gebühren.

Deshalb verstehen wir den Sinn dahinter, diese Kosten umgehen zu wollen. Das private Giro wäre dann vom geschäftlichen Tagesgeldkonto getrennt. Wir raten aber von diesem Versuch ab. Schon allein weil die Umbuchungen immer über ein Girokonto laufen müssen. Das führt in der Buchhaltung zu Verwirrungen mit dem Privatvermögen. Außerdem fällt es früher oder später auf, wie man hier versucht ein reguläres Geschäftskonto zu umgehen.

Tagesgeld für Kinder eröffnen?

Hier muss die momentane Situation verglichen werden. Es gilt Tagesgeldkonten den Kinderkonten gegenüberzustellen. Solange die EZB ihre Nullzinspolitik weiter verfolgt, bestehen bei Kindersparbüchern meist die besseren Zinsen. Was aber im Einzelfall unterschieden werden muss.

Bei älteren Kindern besteht die Möglichkeit eine Guthabenkarte oder eigene EC-Karte zu beantragen. Diese ist dann auf eine kleine Summe begrenzt. So eine Option besteht aber nicht beim Tagesgeld, sondern in Verbindung mit Sparbüchern. Eltern können somit ihre Kinder testen, wie gut diese mit Geld wirtschaften.

Das könnte dir auch gefallen
Bemerkungen
Loading...