Schützen Sie sich mit einer Unfallversicherung

Schützen Sie sich mit einer Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung wird als Zusatzleistung verstanden, damit eventuelle Ausnahmen aus der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt werden können. Oftmals existiert aber auch gar keine gesetzliche Absicherung, sodass die private Möglichkeit die einzige Alternative ist. Für die private Unfallversicherung gibt es einige Punkte die es zu unterschieden gilt.

In der Regel wird ein monatlicher Beitrag gezahlt, woraus im Ernstfall die Leistungen bezogen werden. In manchen Fällen kann sich der Kunde aber auch für die Zahlung eines einmaligen Betrages entscheiden. Beide Wege verbindet man gerne mit einer Form der Geldanlage und/oder Rentenabsicherung.

Dazu kommen diverse Zusatzleistungen, welche sich je nach Versicherung unterschieden können. D.h. manche davon sind im Basis-Tarif enthalten oder müssen gegen einen Aufpreis hinzugefügt werden. Beispiele hierfür sind die verbesserte Gliedertaxe, Progression bei sehr hohem Invaliditätsgrad und die Beitragsrückgewähr. Mitversichert werden in der Regel auch der Tod durch Unfall, ein Krankenhaustagegeld, Bergungskosten und viele mehr. Der konkret gewünschte Leistungsumfang sollte mit dem Versicherungsfachmann abgesprochen werden.

Wann tritt eine Unfallversicherung in Kraft?

Für die Zahlung einer oder regelmäßiger Leistung muss ein Unfall geschehen sein. Der Vorfall wird als ein plötzlich auftretendes Ereignis beschrieben, bei dem von außen Kräfte auf den Versicherten einwirken, die zu körperlichen und geistigen Schäden führen. Es werden nur die durch den Unfall verursachten Verletzungen im abgesteckten Leistungsumfang bezahlt.

„Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet“ (Auszug Wikipedia)

Eine optionale Zusatzversicherung tritt auch dann in Kraft, wenn eine Verletzung durch Überanstrengung hervorgerufen wird. Diese tritt zwar auch unverhofft ein, aber ohne Auswirkung von außen, sondern durch eigenes Verschulden. Häufigste Verletzungen sind in den Bereichen der Wirbelsäule, Gliedmaßen und Gelenken der Fall. Besondere Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebserkrankungen werden von manchen Unfallversicherungen ebenfalls als plötzlich auftretendes Ereignis verstanden und mitversichert.

Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Nach Abschluss einer Unfallversicherung kommt es sehr häufig vor, dass diese, zum Glück, niemals in Anspruch genommen werden muss. Demnach wären die Beiträge völlig umsonst eingezahlt worden und dieser Punkt hält viele Kunden vom Abschluss einer Unfallversicherung ab.

Deshalb bieten sehr viele Versicherer die Beitragsrückgewähr als Möglichkeit an. Hierbei wird eine Art Lebensversicherung hinzugefügt, welche im Bedarfsfall ausgezahlt wird. Die Beiträge für diese Möglichkeit sind in der Regel wesentlich höher. Dafür hat die Versicherung die Möglichkeit, dass Geld bei Beendigung der Versicherung oder im Todesfall, samt der Zinserträge und eventueller Überschussbeteiligung wieder auszuzahlen. So betrachtet, wird die Unfallversicherung auch zu einer Geldanlage.

Das könnte dir auch gefallen
Newsletter abonnieren
Mit unseren Newslettern erhalten Sie genau die News, die Sie brauchen - kostenlos und direkt in Ihre Mailbox.
Sie können sich jederzeit abmelden

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.