Mietkautionsrechner

Mietkautionsrechner

Für die Kaution einer Mietwohnung berechnet man üblicher Weise zwei bis drei Kaltmieten. Bei nur 400 Euro kalt im Monat, kommen da schnell bis zu 1.200 Euro zusammen. Eine große Summe, welche sich die Wenigsten auf einen Schlag leisten können. Sehr oft scheitert ein Umzug genau an diesen Kosten. Doch für Vermieter ist dieser Beitrag sehr wichtig, um sich vorab gegen etwaige Beschädigungen am Eigentum abzusichern. So einfach darauf verzichten können sie also nicht.

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Wie funktioniert die Mietkaution?

Um den Umzug in die neue Wohnung oder Haus doch zu ermöglichen, erfand jemand die Mietkaution. Sie stellt eine Art Kleinkredit dar, welche dem Zweck der Kautionstilgung dient. Hierfür sucht sich der Mieter einen passenden Geldgeber aus. Dieser überweist den vollen Betrag auf einen Schlag, so wie es vom Vermieter gewünscht ist.

Anschließend zahlt der Mieter die Kaution in kleinen Beträgen zurück. Auf diese Weise ist seine Belastung überschaubar und er muss nicht auf den Umzug verzichten. Denn dieser ist meist wichtig zur Wahrnehmung einer neuen Arbeitsstelle, für die Beziehung oder Kinder.

Warum einen Mietkautionsrechner nutzen?

Anfänglich gab es für die Mietkaution nur sehr wenige Anbieter. Mittlerweile haben diverse Geldgeber das Konzept übernommen. Folglich herrscht eine gewisse Unübersichtlichkeit am Markt. Genau hier kommt der Mietkautionsrechner ins Spiel. Er vergleicht objektiv die vorhandenen Angebote und präsentiert binnen weniger Sekunden das Ergebnis. Unverbindlich und kostenlos.

So funktioniert der Mietkautionsrechner

  1. Es erfolgt die Eingabe des Kautionsbetrags in das vorgesehene Feld.
  2. Je nach Rechner braucht es noch die Laufzeit oder eine Monatsrate, um die Angebote vergleichen zu können.
  3. Nun berechnet die Software die Angebote und welche davon am besten für den Geldnehmer geeignet sind.
  4. Der Suchende kann sich nun die Details der einzelnen Verträge durchlesen und entscheiden.
  5. Nach Abschluss des Vertrags sollte die Summe zügig beim Geldnehmer bzw. direkt auf dem Konto des Vermieters eintreffen.

Mietkautionsrechner für Unternehmen & Existenzgründer

Viele Unternehmen mieten sich ihre Räumlichkeiten für kurze oder längere Zeit. Auch Existenzgründer, neudeutsch „Start Ups“ genannt, benötigen ab einer gewissen Größe ein Büro. Natürlich verlangen die Vermieter auch in solchen Fällen eine Mietkaution.

Hier schauen die Banken und Institute meist etwas genauer hin. Gewerbetreibende verfügen über kein geregeltes Einkommen. Im Idealfall steigt es nachhaltig, aber das ist nur schwer abzusehen. Gestandene Unternehmen können oft ausreichend Sicherheiten für die Mietkaution bieten.

Existenzgründer haben es dagegen nicht so einfach. Mit nur wenigen Monaten im Geschäft, sollten sie möglichst alles offen legen. Inklusive einem Business-Plan und der Prognose für jene Jahre, in denen die Mietkaution zurückgezahlt wird. Aber auch nur dann, wenn die Bank danach fragt.

Worauf sollte bei der Mietkaution geachtet werden?

Ob Privatperson, Unternehmen oder Start Up, die Mietkaution sollte immer unter den optimalen Bedingungen beansprucht werden. Unsere Tipps sind:

  • Die Höhe des Darlehens sollte genau der Kautionssumme entsprechen. Jeder extra Euro wird ebenso verzinst und kostet extra Geld.
  • Aus Laufzeit, Zinsen und Kautionssumme bildet sich die monatliche Rate zur Tilgung. Hier läuft es auf einen Kompromiss zwischen möglichst fixer Abzahlung und keiner finanziellen Überforderung hinaus.
  • Bei höheren Kautionen sollten kostenfreie Sonderzahlungen erlaubt sein. Gerade Unternehmer und Existenzgründer erhalten manchmal unverhofft viel Geld. Je schneller die Mietkaution getilgt ist, desto eher fällt eine finanzielle Belastung weg.
  • Der Mietkautionsrechner empfiehlt unterschiedliche Anbieter als beste Option. Abhängig davon wie Summe und Laufzeit gewählt worden sind. Jede Bank berechnet ihre Konditionen daraufhin anders.

Alternativen zur Mietkaution

Um sich die zum Teil hohen Zinsbeträge zu sparen, kann der Kreditnehmer Alternativen zur Mietkaution in Erwägung ziehen. Vielleicht kann jemand das Geld im Freundes- und Familienkreis leihen. Auch hier sollte man mit einem Vertrag die Konditionen für beide Parteien festhalten.

Vielleicht ist es auch kurzfristig möglich, nicht mehr benötigte Gegenstände zu verkaufen. Smartphones, Tablets und Spielkonsolen sind sehr beliebt. In manchen Fällen ist auch die Kündigung von Fonds oder anderen Sparplänen sinnvoll. Hier muss jeder Einzelfall betrachtet werden. Wenn bspw. die Kosten der vorzeitigen Kündigung geringer als die Zinsen der Mietkaution ausfallen, erscheint der Schritt sinnvoll. Ein Finanzberater der Hausbank hilft hier sicher gern weiter.

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