Kreditkarten Vergleich

Kreditkarten Vergleich

Als Ergänzung zur EC-Karte besitzen immer mehr von uns auch eine Kreditkarte. Bei Buchungen von Reisen und Bestellungen in Online Shops akzeptieren manche Anbieter gar kein anderes Zahlungsmittel. Spätestens im Ausland merken ihre Besitzer, wie wertvoll die Kreditkarte ist. Sie können flexibel bezahlen und Geld abheben. Worauf es dabei ankommt, das zeigt der Kreditkarten Vergleich.

Wie wähle ich die beste Kreditkarte aus?

Wer sich jetzt zum ersten Mal über Kreditkarten informiert, der sollte ein paar Aspekte berücksichtigen. Diese Details sind absolut entscheidend und sollten von den Gesellschaften transparent offengelegt werden.

  1. Welches Gebührenmodell verfolgt das Kreditkartenangebot? Möglich wäre eine jährliche Gebühr. Kostenfreie Kreditkarten bedeuten, dass diese Einmalzahlung im Jahr entfällt. Dafür könnten die Zinsen auf Kontorückstände größer sein. Oder die Gesellschaft verlangt mehr Geld beim Abheben, insbesondere außerhalb der EU.
  2. Absolut entscheidend ist auch, wo und wie die Kreditkarte verwendet werden darf. VISA und Mastercard genießen weltweit eine hohe Akzeptanz. Verschiedene Gebührenmodelle existieren deshalb, weil sie sich entweder auf Abhebungen, das Bezahlen in Shops oder beides ausrichten. Selbst auf deutschem Boden muss der Kunde meistens eine Gebühr zahlen, wenn er seine Kreditkarte nutzt.
  3. Werden Kreditkarten-Zusatzleistungen angeboten? Hiermit ist unter anderem eine Reiseversicherung gemeint. Wer privat oder beruflich viel im Ausland unterwegs ist, kann somit zwei Vorteile verbinden (flexibel zahlen & versichert sein). Dient die Kreditkarte überwiegend dem Bezahlen bei Online-Bestellungen, ist diese Zusatzleistung nutzlos, aber kostenintensiv.
    Wichtig wäre hier eine Bedarfsanalyse und welche Versicherungen o.Ä. realistisch in Frage kommen. Beim Versicherungsschutz ist auf die abgedeckten Summen zu achten und ob diese ggf. für den Schaden ausreichen.
  4. Braucht es ein neues Konto für die Kreditkarte? Nur selten gibt es das beste Angebot bei der Hausbank. In den Vertragsdetails stehen dazu Bedingungen, ob ein neues Girokonto bei der entsprechenden Bank eröffnet werden muss. Weshalb im Kreditkarten Vergleich häufig nach Konditionen ohne Girokonto-Abschluss gesucht wird.

Unterschiede zwischen EC-Karte und Kreditkarte

Doch wer benötigt eine Kreditkarte und wer kann auf sie verzichten? Dies hängt von den individuellen Bedürfnissen des Kunden ab. Innerhalb Deutschlands genügt eine EC-Karte fast immer. Nur sehr selten ist sie nicht als Zahlungsmittel zugelassen.

Eine EC-Karte heißt auch „Girocard“ und erlaubt das Abheben von Bargeld sowie das Bezahlen im Einzelhandel. Genau diese zwei Leistungen bietet die Kreditkarte auch. Allerdings buchen Banken die Belastungen durch eine EC-Karte meist sofort ab. Kreditkartengesellschaften ziehen das Geld nicht sofort ein. Viele erstellen eine Gesamtrechnung am Monatsende. Dadurch muss nur ein Posten beglichen werden. Dieser Komfort bei Zahlungsvorgängen wird von manchen Kunden gewünscht, damit sie die Buchhaltung klein halten können.

Sollte das Konto der Kreditkarte nicht gedeckt sein, so gewährt die Gesellschaft einen kurzfristigen Kredit. Ansonsten ist zu beachten:

  • EC-Karten können keine Zusatzleistungen bieten. Auch keinen Cashback oder Rabatte wie es beim Einkaufen mit der Kreditkarte der Fall sein kann.
  • Die Girocard (EC-Karte) bleibt oft gebührenfrei, sodass höchsten das Girokonto selbst Kosten verursacht.
  • Im internationalen Zahlungsverkehr gelten Kreditkarten als deutlich häufiger akzeptiert. Teilweise sind ihre Gebührenmodelle sogar günstiger als bei der Benutzung einer EC-Karte über die Grenzen hinaus.

Kreditkarten Vergleich: Es geht auch um die Sicherheit

Ein Gedanke der heute noch recht häufig geäußert wird, betrifft die Sicherheit von Kreditkarten. Viele misstrauen dem System noch und dafür sollen dann zum Teil hohe Gebühren in Kauf genommen werden. Auch hier hilft der Kreditkarten Vergleich die notwendige Klarheit zu schaffen.

Doch wir können unsere Leser beruhigen, denn Kreditkarten sind in ihrer Verwendung sehr sicher:

  • Visa, Mastercard & Co investieren viel Geld in die sichere Datenübermittlung und Aufdeckung von Betrugsversuchen.
  • Per Gesetz ist eine Obergrenze für die Haftung bei Kreditkarten festgelegt. Für höchstens 150 Euro pro Vorfall muss der Kunde bei missbrauch aufkommen. Manche Banken verlangen lediglich 50 Euro oder gar nichts.
  • Wichtig ist es, dass der Kunde nicht grob fahrlässig handelt. Bspw. könnte er seine PIN direkt auf die Kartenrückseite schreiben oder über einen Zettel nebst der Karte mit sich führen.

Bei Missbrauch wird die Bank und nicht der Kunde zur Beweislast herangezogen.

Arten von Kreditkarten

Kunden können im Kern aus zwei Kreditkartenarten wählen: Prepaid-Kreditkarten und jene mit automatischem Kontoeinzug.

  • Eine Prepaid-Kreditkarte muss zunächst mit dem gewünschten Guthaben aufgeladen werden. Ihrem Nutzer steht nicht mehr zur Verfügung, solange er keine neue Überweisung veranlasst. Eine gute Idee um sich gegen Missbrauch zu schützen oder wenn man dazu neigt gern über das eigene Limit hinauszugehen.
  • Bei der herkömmlichen Kreditkarte wird ein Referenz-Girokonto benötigt. Nach einer Bezahlung erfolgt die Buchung im vereinbarten Zeitraum. Entweder wenige Werktage danach oder einmal im Monat. Möglich ist es auch Teilzahlungen zu vereinbaren, was jedoch die Zinslast erhöht.

Wer stets die volle Kostenkontrolle behalten möchte, sollte zur Prepaid-Kreditkarte greifen. In der Regel erfolgt hierbei auch keine Schufa-Abfrage, weil sich der Kunde nicht verschulden kann.

Eine herkömmliche Kreditkarte macht im Ausland Sinn, um für den Notfall immer liquide zu sein. Sie bietet einen zusätzlichen finanziellen Spielraum, welcher mit dem Vertrag vereinbart wurde.

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