Girokonto Vergleich

Girokonto Vergleich

Die ewige Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat die Anbieter von Girokonten in Bedrängnis gebracht. Eine Zeit lang versuchten die Geldinstitute den Zustand selbst auszugleichen. Nun sind Kontoführungsgebühren bei fast allen Anbietern wieder der Standard. Doch nicht nur das, auch das Abheben oder Einzahlen von Geld kann mit Gebühren belegt sein. Deshalb ist jetzt genau die richtige Zeit für einen Girokonto Vergleich.

Konditionen vergleichen, wechseln & Geld sparen

Der Sinn dahinter ist, die aktuellen Bedingungen für Girokonten zu überprüfen. Dabei gibt es zahlreiche Anbieter, deren Konditionen variieren. Denn die Nullzinspolitik hat auch etwas Positives: Sie regt den Wettbewerb zwischen den Banken an. Abhängig von den Konditionen, ergeben sich Kontenmodelle die zu verschiedenen Zielgruppen passen.

Kinder, Jugendliche, Studenten, Azubis, Angestellte, Angestellte oder Rentner, sind hier als Beispiele zu nennen. Ja, manchmal richten sich die Konditionen auch nach dem Alter bzw. dem beruflichen Status. Am Ende wollen aber alle Geld sparen, so wie es zu ihren Gegebenheiten passt.

Welche Kostenfallen gibt es bei Girokonten?

  • Der Girokonto Vergleich bezieht sich vorrangig auf die Kontogebühren. Diese fallen je nach Modell pro Monat, einmal im Quartal oder Jahr an. Das kann zu Verwirrungen kommen, wenn eine Bank 7,50 Euro im Monat verlangt und die andere 3,00 Euro im Monat.
  • Trotz den null Zinsen der EZB, bleiben die meisten Geldabhebungen kostenlos. Vorsicht ist weiterhin geboten, wenn der Kunde Geld bei einer Fremdbank holen möchte. Einige arbeiten im Verbund und ersparen somit extra Kosten. Doch insbesondere auf Autobahnen zählt es zum Standard, selbst bei kleinsten Beträgen 5 Euro oder mehr zu verlangen.
  • Ebenso aufgepasst beim Geld einzahlen am Schalter. Lieber die Maschinen nutzen, sofern vorhanden. Ansonsten vorher die Konditionen des Kontenmodells erfragen. Bei manchen werden empfindliche Gebühren berechnet. Einige bleiben weiterhin kostenfrei. Bei mehreren Konten ist es möglich, kostenlos einzuzahlen und dann das Geld zum anderen zu transferieren.
  • Auch die Zusendung der Kontoauszüge kann ungewollte Ausgaben verursachen. Deswegen sind rein online geführte Konten günstiger. Moderne Nutzer benötigen den Papierkram nicht mehr, bzw. lassen ihn ausdrucken, wenn die Unterlagen relevant sind.
  • Ein Mini-Kostenpunkt kann bei der Ausstellung von TANs entstehen. Insbesondere die mobile TAN schlägt gern mit 0,10 bis 0,20 Euro zu Buche. Was sich bei vielen Überweisungen im Monat schnell aufsummiert. An dieser Stelle sei geraten, möglichst oft vom Lastschriftverfahren Gebrauch zu machen. Außerdem lassen sich wiederkehrende Zahlungen als Dauerauftrag einrichten.
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Wechselbonus beachten

Sehr beliebt sind Aktionen für den Girokonto-Wechselbonus. Wer hier zum richtigen Zeitpunkt den Vertrag abschließt, kann sich 50 oder gar 100 Euro sichern. Auch hier bitte wieder die Konditionen beachten. Das heißt, wann die Gutschrift des Bonus erfolgt.

Tipp: Erfolgt der Girokonto-Wechsel über eines der großen Vergleichsportale, kann der Bonus noch höher ausfallen. Die Betreiber vereinbaren manchmal speziellen Konditionen, um ein einzigartiges Angebot gestalten zu können.

Girokonto Vergleich: Das ist Kunden besonders wichtig

  • Nach aktuellem Stand interessiert die Girokonto-Kunden vor allem ein Modell ohne Kontoführungsgebühren. Was es nur noch selten gibt. Teilweise misst sich die Kostenfreiheit auch an der Einkommenshöhe (steht in den Vertragsdetails drin).
  • An zweiter Stelle steht das kostenlose Geld abheben und einzahlen. Auch wenn wir schon fast alles mit der EC-Karte bezahlen können, ein wenig Bargeld braucht es trotzdem. Beim Bäcker oder Fleischer beispielsweise. Außerdem gibt es Personengruppen, unter anderem Verkäufer, welche täglich große Summen Bargeld wieder aufs Girokonto einzahlen möchten.
  • Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich ein reines Online-Girokonto zu eröffnen. Es bleibt oftmals gebührenfrei in der Führung. Dafür gibt es keinen Schriftverkehr und auch nicht die Möglichkeit Geld am Schalter abzuheben (wohl aber am Automaten).
  • Von einer Verzinsung des Girokontos ist derzeit abzusehen. Dies macht die momentane Geldpolitik unmöglich. Selbst bei einem hohen Leitzins, ist es sehr unwahrscheinlich ein Girokonto mit Guthabensverzinsung zu finden. Dafür haben Banken Tagesgeldkonten und andere Anlageformen eingerichtet.

Geheimtipp: Girokonto im Ausland eröffnen

Im Zuge der Globalisierung besteht die Möglichkeit, dass man sein Girokonto im Ausland eröffnet. Trotzdem ist es erlaubt, zumindest an bestimmten Automaten, sein Geld abzuheben. Ansonsten bleibt es bei der reinen Online-Kontoführung, jedoch ohne extra Kosten.

Was immer im Einzelfall geprüft werden muss. Lohnenswert ist ein Girokonto im Ausland auch, wenn dort der Urlaub regelmäßig stattfindet. Oder man als Geschäftsreisender viel in diesem Land verkehrt.

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