Crowdinvesting Vergleich

Crowdinvesting Vergleich


Das Crowdfunding ist seit einigen Jahren in aller Munde. Start Ups oder gestandene Unternehmen benötigen eine Finanzspritze. Sie wollen ein innovatives Produkt oder Dienstleistung auf den Markt bringen und suchen dafür nach Geldgebern. Weniger bekannt ist dagegen momentan noch das „Crowdinvesting“.

Hierbei investieren verschiedene Geldgeber, mit dem Ziel, am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens/Produktes beteiligt zu werden. In diesem Zusammenhang wird deshalb auch vom „Crowdfunding mit Gewinnbeteiligung“ gesprochen.

Für Anleger ist diese Investmentform sehr interessant, da bei einem Durchbruch des Projektes hohe Renditen winken. Natürlich besteht auch das Risiko des Totalverlustes. Nämlich dann, wenn das Unternehmen pleitegeht. Genau davor soll der Crowdinvesting Vergleich schützen. Wir erklären heute, was es damit auf sich hat und wie er funktioniert.

Wofür lässt sich Crowdinvesting verwenden?

Wer sein Geld lukrativ im Crowdinvesting lukrativ anlegen möchte, der kann verschiedene Projekte/Verwendungszwecke anvisieren.

  • So könnte man gezielt in Start Ups investieren. Häufig gelingen Innovationen in kleinen Arbeitsgruppen/Unternehmen deutlich besser. Frische Ideen und clevere Köpfe gründen dazu eine Firma und suchen nach finanziellen Mitteln für den Start bzw. die Expansion.
  • Ebenso lässt sich in Immobilien investieren. Der Wohnungsbau boomt und kann dem steigenden Bedarf kaum gerecht werden. Um mehr Wohnraum in kurzer Zeit schaffen zu können, braucht es auch das nötige Kleingeld.
  • Dann gäbe es noch alle Projekte welche gezielt auf erneuerbare Energien setzen. Der Umwelt und einer sauberen Zukunft zuliebe.
  • Gestandene Unternehmen aus dem Mittelstand suchen ebenso nach Unterstützung. Damit können heimische Firmen gefördert werden, damit diese sich nicht im Ausland ansiedeln.
  • Darüber hinaus kann konkret in Medizin, Forschung, Kunst, Film und Musik investiert werden.

Plattformen für Crowdinvesting

Zu jedem dieser genannten Bereiche existieren mittlerweile eine oder mehrere Plattformen für Crowdinvesting. Sie organisieren in der Regel den Ablauf. Von eingehenden Zahlungen, bis zur späteren Abwicklung der Rückflüsse über eine Bank.

Natürlich können Investoren auch direkt mit den Geldsuchenden in Kontakt treten. Wer aber regelmäßig in solche Projekte anlegen möchte, ist mit Crowdinvesting-Plattformen besser bedient. Sie sparen viel Zeit und erhöhen den Komfort.

Der Crowdinvesting Vergleich

Natürlich spielt keiner dabei den Samariter. Solche Plattformen wollen an den Zahlungsvorgängen beteiligt werden. Aufgrund der stark wachsenden Zahl, fällt es dem Laien nicht leicht die richtige Entscheidung zu treffen. Der Crowdinvesting Vergleich stellt die gängigsten Anbieter gegenüber. Auf so einem Portal angekommen, spezifiziert der Anleger zunächst seine Vorstellungen. Folgende Fragen gilt es dabei zu klären:

  • Welche Projektarten (Immobilien, Windkraft etc.) sind interessant?
  • In welcher Höhe bzw. wie hoch sollen die Zinsen mindestens sein?
  • Wie viel Geld lässt sich als Minimum bzw. Maximum anlegen?
  • Wird eine regelmäßige Tilgung durch den Geldnehmer angestrebt?
  • Welche Zahlungsart (Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte etc.) wird bevorzugt?
  • Werden Nachrangdarlehen (meist hoher Zins, aber schlechte Chancen bei Insolvenz) akzeptiert werden?
  • Welche maximale Rückzahlungszeit kann der Investor akzeptieren?

Ein umfangreicher Crowdinvesting Vergleich klärt diese und weitere Fragen. Dadurch entsteht ein präziseres Suchergebnis.

Crowdinvesting: Vorteile & Gefahren

An dieser Stelle sei angemerkt, dass Crowdinvesting in der Theorie unwahrscheinlich toll klingt. Zinsen von 6% und mehr, das wäre nach aktueller Lage ein Traum. Genau das stellt den größten Vorteil dar, wenn sich viele Investoren an einem Projekt beteiligen. Dank der Plattformen muss dabei nicht viel Zeitaufwand akzeptiert werden. Im Gegenteil, wenn ein Konto besteht, lassen sich ganz schnell weitere Projekte unterstützen.

Großes Risiko: Leider sieht die Schattenseite sehr gefährlich aus. Real ist, dass die Anlage komplett verloren gehen kann. Kein Stopp wie beim Trading und keine Sicherheit wie beim Tagesgeld oder Festgeld. Wenn ein Unternehmen keinen Erfolg hat und sich verschätzt, muss es schlimmstenfalls Insolvenz anmelden. Ob die Investoren wenigstens ihre Einlage zurückerhalten, steht dann in den Sternen.

Tipps für erfolgreiches Crowdinvesting

Damit unsere Leser das Ausfallrisiko dieser Anlageform minimieren, haben wir einige Tipps zum Crowdinvesting zusammengestellt:

  • Jedes Projekt sollte intensiv begutachtet werden. Dazu zählen auch die eventuell vorhandene Konkurrenz, sowie die reale Nachfrage.
  • Es sollte nur so viel Geld investiert werden, wie man bei einem Totalverlust verschmerzen könnte.
  • Eine niedrige Mindestanlagesumme empfiehlt sich, um sein Kapital auf viele Projekte zu streuen.
  • Investitionen immer nur in den Branchen tätigen, deren Arbeitsweise und Konzepte man genau versteht.
  • Anlagen an das persönliche Risikoempfinden anpassen. Notfalls nur in gestandene Unternehmen mit langjähriger Geschichte sein Geld anlegen.
  • Es ist nicht immer ratsam der Masse zu folgen. Starkes Marketing kann die tatsächlichen Erfolgschancen vernebeln.
  • Getätigte Investitionen lassen sich in der Regel nicht vorzeitig zurückholen. Wenn Aktien aufgrund schlechter Nachrichten im Wert verfallen, kann sie der Anleger noch verkaufen. Beim Crowdinvesting gehen sie entweder mit dem sinkenden Schiff unter oder sie triumphieren gemeinsam auf der Spitze des Erfolgs.

Die Beteiligungsdauer

Auf einen Aspekt möchten wir noch gezielt eingehen. Anhand der Beteiligungsdauer legt man fest, ob es sich um eine kurz-, mittel- oder langfristige Geldanlage handelt. Bspw. rechnen Start Ups erst nach 5 Jahren oder mehr damit, ihre Unterstützer finanziell entschädigen zu können. Immobilien und mittelständische Unternehmen planen meist mit nur 2 bis 3 Jahren. Dies ist den individuellen Möglichkeiten der Branchen/Konzepten geschuldet.

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